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MessEV zum zweiten Mail geändert - Taragewichtspeicherung
Auszug aus VDMA - Newsletter

Die Zweite Verordnung zur Änderung der Mess- und Eichverordnung ist am 15. August 2017 im Bundesgesetzblatt veröffentlich worden und trat am 16. August 2017 in Kraft. Insbesondere hinweisen möchten wir auf die Änderung in § 26 Absatz 2 Satz 2 Mess- und Eichverordnung zur Taragewichtsspeicherung. Der zweite Satz wurde aufgehoben, so dass Absatz 2 jetzt wie folgt lautet:

    (2) Das Verwenden gespeicherter Taragewichtswerte zur Berücksichtigung des Gewichts von Verpackungen oder Transportgeräten ist gestattet, wenn die gespeicherten Gewichtswerte den tatsächlichen Taragewichtswerten zum Zeitpunkt ihrer Verwendung entsprechen oder so bemessen sind, dass eine Benachteiligung des Vertragspartners ausgeschlossen ist. Gespeicherte Gewichtswerte für Kraftfahrzeuge dürfen zur Bestimmung von Nettowerten nur herangezogen werden, wenn sie unmittelbar vor oder nach der Wägung des beladenen Kraftfahrzeugs festgestellt wurden.


Es gibt also weiterhin Vorgaben für die Verwendung gespeicherter Taragewichtswerte:
  • die gespeicherten Gewichtswerte müssen den tatsächlichen Taragewichtswerten zum Zeitpunkt ihrer Verwendung entsprechen, oder
  • so bemessen sein, dass eine Benachteiligung des Vertragspartners ausgeschlossen ist.
Wie sieht die Vorgehensweise im praktischen Betrieb aus?
  • Will der Verwender gespeicherte Gewichtswerte verwenden, muss er die beiden genannten Vorgaben erfüllen.
  • Der Verwender ist jedoch nicht verpflichtet, gespeicherte Gewichtswerte zu verwenden. In diesem Fall muss das Transportgerät vor und nach der Beladung gewogen werden.

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